B2B-Marketing-Trends für 2018

by Global Media Admin on 22.12.2017 in Business IT-News, News Wirtschaft, SEO News

B2B-Marketing-Trends für 2018

Trend 1: Native Advertising

Native Advertising ist und bleibt wichtig – vielmehr noch, wird es sich als digitale Strategie im B2B Online Marketing weiterhin wachsender Beliebtheit erfreuen. Im Kontext des Native Advertising werden Werbeanzeigen mit Mehrwert für den User auf Basis des Nutzerverhaltens so platziert, dass sie sich inhaltlich und formal optimal in die jeweils genutzte Seite einfügen und dem Nutzer auf diese Weise nicht als klassisches Werbeformat auffallen – hierdurch wird Reichweite generiert, ohne den Nutzer mit der üblichen Bannerwerbung abzuschrecken.

 
 

Trend 2: Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Am 25.05.2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung mitsamt zahlreichen Neuerungen in Kraft. Unternehmen müssen sich vor diesem Hintergrund insbesondere mit der Erfassung, Verarbeitung und Löschung von Daten intensiver auseinandersetzen, denn ein zentraler Bestandteil der DSGVO wird unter anderem die Stärkung des Kundenrechts auf Datenlöschung sein.

Trend 3: (Live) Video Marketing

Schon lange beschränkt sich der Einsatz von Videos nicht mehr nur auf Plattformen wie YouTube & Co. – inzwischen werden sie auch im B2B gerne eingesetzt und haben einen festen Platz im Marketing Mix eingenommen. Videos (insbesondere Live-Videos) passen zum aktuellen Zeitgeist des „Screenings“, dem schnellen Erfassen wichtiger Informationen in kürzester Zeit; darüber hinaus erzielen sie beachtliche Interaktionsraten und verfügen über hohe Reichweiten. Der Einsatz von Messevideos, Erklärvideos und Co. bleibt also empfehlenswert.

Trend 4: Micro-Influencer

Das Thema „Influencer Marketing“ muss künftig differenzierter betrachtet werden. Dabei werden insbesondere überdurchschnittlich engagierte Testimonials mit verhältnismäßig wenig Reichweite im B2B Online Marketing zunehmend interessant. Der Grund: Die Gefolgschaft von Micro-Influencern besteht aus einer weniger breiten Zielgruppe; folglich treffen die empfohlenen Inhalte auf eine besser passende Nachfrage, wodurch nachhaltigeres Interesse am Produkt erzeugt werden kann.

Trend 5: Integration

Der digitale Wandel erfordert, dass Marketing- und Vertriebsaktivitäten ineinander greifen, anstatt sich gegenseitig auszuspielen. Auf diese Weise kann ein umfassenderes Verständnis für Zielgruppen, Bedarfe und Prozesse geschaffen werden, wodurch sämtliche Maßnahmen zur Generierung neuer Kundenpotenziale unter Berücksichtigung der individuellen Customer Journey profitieren können. Die ganzheitliche, integrative Betrachtung der beteiligten Abteilungen sowie das Bedienen unterschiedlicher Online-Kanäle bildet letztendlich die Essenz einer erfolgreichen Online Marketing-Strategie.

Trend 6: SEO & Content Marketing

Zwei Maßnahmen, die ohne einander nicht auskommen, sind Content Marketing und Suchmaschinenoptimierung. Unternehmen, die auf das Zusammenspiel beider Strategien setzen, profitieren von mehr Traffic und besseren Conversion-Raten. Der Grund: SEO ist hilfreich, wenn es darum geht, sich einen Überblick über das Konsumverhalten möglicher Kunden zu verschaffen und zahlt so direkt auf die Qualitätssteigerung von Content Marketing-Maßnahmen ein, die im Gegenzug für bessere Google Rankings sorgen.

Trend 7: Emotion

Der Einfluss unserer Gefühle auf unsere Handlungen wird auch heute noch immer unterschätzt – B2B und Emotionen sind auf den ersten Blick zwei Themen, die nicht viel gemein haben. Dennoch kann es für Unternehmen schwerwiegende Folgen haben, zu ignorieren, dass auch B2B-Entscheider fühlende Menschen sind. Nicht selten sind emotionale Beweggründe neben rationalen Faktoren ausschlaggebend für wichtige (Kauf-) Entscheidungen. B2B-Unternehmen sollten daher auch emotionale Aspekte berücksichtigen und Maßnahmen wie ansprechende 3D-Animationen oder Videos mit emotionalen Triggern in ihre Strategie integrieren.

 
 

Trend 8: Individualisierung

Die inhaltliche Abstimmung der Angebote auf die Bedürfnisse der Kunden gelingt weiterhin längst nicht allen Unternehmen – dabei zahlen persönliche Ansprachen und Produkte oder Leistungen, die exakt auf die spezifischen Kundenbedürfnisse abgestimmt sind, maßgeblich auf die Loyalität Ihrer (potenziellen) Kunden ein. Es gilt also weiterhin, Kundendaten penibel zu sammeln und entsprechend aufzubereiten, damit das Angebot garantiert zum individuellen Kundenbedarf passt.

Trend 9: Lead-Generierung

Eine professionelle Lead-Generierung ist der Schlüssel zur Umsatzsteigerung und gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Marketings. Wer nicht über eigene Ressourcen verfügt, um umfassende Prozesse zur Lead-Generierung einzuleiten, der sollte nicht verzagen: Immer mehr Unternehmen binden heutzutage externe Spezialisten im Rahmen ihrer Lead-Generierung ein, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Trend 10: E-Commerce

Neben Privatpersonen nutzt auch der Großteil aller Unternehmen die Möglichkeit, Produkte und Leistungen über Online-Shops zu suchen, zu vergleichen und zu bestellen. Je nach Branche kann sich das Potenzial von E-Commerce-Strategien erheblich unterscheiden – es besteht jedoch kein Zweifel an der wachsenden Popularität des E-Commerce im B2B-Bereich, wodurch Unternehmen gezwungen sind, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Wichtig ist, dass stets alle relevanten Informationen online bereitgestellt werden – insbesondere, wenn erklärungsbedürftige Produkte zum Verkauf angeboten werden. Wird dies berücksichtigt, hat E-Commerce im Kontext der Weiterentwicklung digitaler Strategien das Potenzial zum Top-Trend 2018.

Zusammenfassung

Allgemein zeichnet sich ab, dass viele Trends aus 2017 auch im kommenden Jahr aktuell bleiben oder noch konkretisiert werden. Die von Unternehmen bereitgestellten Informationen müssen individuell an die zuvor ermittelten Kundenbedürfnisse angepasst werden und zudem in möglichst kurzer Zeit abgerufen werden können. Insbesondere Social Media scheint B2B-Unternehmen heute zahllose Möglichkeiten zu bieten, um Interessenten zu generieren – daher ist es besonders wichtig, sich zu fokussieren, passende Zielgruppen zu ermitteln und diese möglichst persönlich und unter Berücksichtigung emotionaler Gesichtspunkte anzusprechen. Umfassende Prozesse zur Lead-Generierung sind vielversprechend, sofern Marketing und Vertrieb gleichermaßen eingebunden werden und das Thema mit dem erforderlichen Know-how angegangen wird. Verfügen Unternehmen nicht über hinreichend eigene Ressourcen, um effektiv neues Kundenpotenzial zu generieren, sollten diese sich nicht scheuen, auf externe Dienstleister zurückzugreifen, die in diesem Kontext entsprechende Erfahrung und Kompetenz vorweisen können.

Quellen: smartinsights.com, awantego.com, forbes.com, divia.de, creative360.de, b2bmarketingzone.com, onlinemarketing-blog.de, huffingtonpost.com